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Insulin das Problem

 

Das im Web und auch von Tierärzten beschworene    Hometesting  ist sicherlich bei Tier und Mensch die beste Methode zur Einstellung eines optimal Insulinverbrauches.

 

Dies setzt aber leider eine Kooperation des Patienten voraus.

 

Es ist nun auch bekannt das bei Katzen durch Stress eine erhöhte Glucose Ausschüttung entstehen kann.

 

Das heißt das beim Tierarzt gewonnene Werte nicht unbedingt der waren Situation entsprechen müssen.

 

Ist der Katzenbesitzer Single und die Katze leistet Widerstand , ist eine Blutabnahme zu Hause fast unmöglich, den die meisten Menschen habe nun mal leider keine 3 Hände.

 

Die Einstellung auf die richtige Insulinmenge kann in dieser Situation zum Albtraum werden.

 

Sicher werden manche Tierhalter aufgeben, was wohl zu einem frühzeitigen Tod des Haustieres führen wird.

 

Glücklicherweise ist mir zur Insulineinstellung meiner Katze , eine Alternative eingefallen, und zwar die Einstellung über den Wasserverbrauch (Trinkmenge).

 

Es ist schon sehr lange bekannt das Diabetes mellitus zu stark erhöhtem Wasserverbrauch und Ausscheidung (Polyurie) führen kann.

 

Polyurie bedeutet eine vermehrte Urinausscheidung.

 

Sie ist nicht selten eines der ersten Symptome, die auf den Diabetes hindeuten, wenn die Stoffwechselstörung noch nicht entdeckt ist.

 

Oftmals ist Polyurie auch ein Anzeichen für einen schlecht eingestellten Diabetes mellitus.

 

Bei der Diabetes-Erkrankung steigt ohne Behandlung die Konzentration des Blutzuckers stark an.

 

Die Niere ist dann nicht mehr in Lage, den gefilterten Zucker vollständig zurückzuhalten, der dann teilweise mit dem Harn ausgeschieden wird.

 

Da Glukose (Zucker) aufgrund physikalischer Gesetze Wasser bindet, kommt es automatisch zu einer gesteigerten Urinausscheidung.

 

Zudem versucht der Körper, dadurch die Blutzuckerkonzentration zu senken.

 

Die normale Harnmenge beträgt ungefähr 50 ml/kg(bei Katzen) Körpergewicht, bei einer Polyurie sind es über 100 ml/kg Körpergewicht.

 

Wird der erhöhte Flüssigkeitsverlust nicht durch Trinken ausgeglichen, trocknet der Körper aus.